Entfernungsangaben erfolgen hier in Meilen und Währung ist der britische Pfund – das sind auch schon die größten Unterschiede zur Republik Irland, auf die sich Besucher einstellen müssen. Die Menschen sind hier ebenso freundlich und hilfsbereit wie in der Republik und landschaftlich ist Nordirland ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Dass zuletzt viele Orte Nordirlands als Kulisse der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ auserkoren wurden und man am Belfast International Airport mit „Willkommen in Westeros“ begrüßt wird, spricht Bände. Vielerorts ist Nordirland einfach märchenhaft schön.

Die großen Seengebiete, Lakelands genannt, und Wasserwege im Landesinneren lassen sich ideal mit dem Hausboot erkunden. Entlang der gesamten nordirischen Küste verläuft die A2 und mit ihr solch beliebte Touristenrouten wie die “Mourne Coastal Route“, “Antrim Coast Road“ und “Causeway Coastal Route“. Und natürlich sind da die großen Städte wie Belfast, Lisburn oder Londonderry, teils auch einfach nur Derry genannt, in denen vielerorts noch an die Zeit der „Troubles“ erinnert wird.