„Ireland’s Ancient East“ – Irlands historischer Osten – bezeichnet eine ganze Reihe historischer Monumente und Landschaften zwischen dem Fluß Shannon und der Irischen See. Die ersten steinzeitlichen Siedler, die Kelten, die Ankunft des Christentums, Wikinger oder Normannen – jede Epoche in Irlands Geschichte hat hier prägende Spuren hinterlassen. Im Osten der grünen Insel kann man in über 5.000 Jahre Geschichte eintauchen und Sehenswürdigkeiten voller Mythen und Legenden entdecken. Anders als beim „Wild Atlantic Way“ handelt es sich bei „Ireland’s Ancient East“ nicht um eine zusammenhängende Route. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten gilt es ganz individuell zu entdecken.

Ein Paradebeispiel für eine Region von historischer Bedeutung ist das Boyne Valley, knapp 50 km nördlich von Dublin. In diesem Tal fand die größte Schlacht statt, die je auf irischem Boden ausgefochten wurde. Auf dem Hill of Slane entzündete Irlands Nationalheiliger St. Patrick das Osterfeuer. Die schönsten Keltenkreuze des Landes stehen in Monasterboice und bei Brú na Bóinne befindet sich nicht nur die größte Sammlung megalithischer Kunst in Europa, die prähistorischen Ganggräber Newgrange, Dowth und Knowth am Ufer des Boyne sind auch noch älter als die Gizeh-Pyramiden in Ägypten.

Geschichtsträchtige Orte wie diese, voller mystischen Legenden, Geschichten und uralten Traditionen, findet man zuhauf in Irlands Osten.